Der Hahn
Der Hahn ist äußerlich offenherzig, manchmal sogar brutal und aggressiv. Dadurch kann er Menschen, die diese Aufrichtigkeit nicht schätzen, verärgern oder tief verletzen. Der Hahn sagt was er gerade denkt, so wie es ihm gerade durch den Kopf geht. Aber gerade die Offenherzigkeit verrät seinen Egoismus. Die Gefühle der anderen sind ihm vollkommen gleichgültig. Er will stets beachtet und anerkannt werden. Er neigt dazu, sich sehr auffallend zu kleiden. Aber er ist im Grunde seines Wesens streng konservativ - auch in politischen Ansichten. Er glaubt sich immer im Recht, traut niemandem und verlässt sich nur auf sich selbst. Er ist abenteuerlich und verwegen, ist es aber nicht.
Er ist ein Prahlhans und glänzt mit Geschichten, die er nie erlebt hat. Das gelingt ihm aber in großer Gesellschaft besser als in kleinem Kreis. Der Hahn ist sehr fleißig. Er will immer mehr leisten als er kann und nimmt sich Dinge vor, die über seine Kräfte gehen. Das Geld fällt ihm aber nicht leicht in den Schoß. Trotzdem gelingt es ihm, selbst bei dem undankbarsten Geschäft noch etwas herauszuholen. Der Hahn eignet sich für landwirtschaftliche Berufe, die mit Menschen zu tun haben. Da er jedoch sehr verschwenderisch ist, entgeht er oft um Haaresbreite der Pleite und dem Ruin. Auch in der Liebe muss er sich sehr anstrengen, um die Zuneigung des geliebten Menschen zu erringen. Er betrügt den Partner oft. In seiner Untreue ist er aufrichtig.
Der Hahn und die Anderen
Der männliche Hahn liebt die Gesellschaft von Frauen, vor denen er sich wirkungsvoll aufspielen kann. Auch die Hahnenfrau liebt die Gesellschaft von anderen Frauen. Der Hahn kann mit dem Büffel glücklich werden, der Familiensinn hat und konservativ ist. Auch die Schlange passt zum Hahn. Der Drache ist ein guter Partner. Seine Kraft hilft dem Hahn Dinge zu leisten, die er allein niemals schaffen würde. Nur keinen Hasen. Er könnte die Prahlereien und das auffällige Betragen des Hahnes nicht ertragen.
Berühmte Hähne
Guiseppe Verdi
Papst Paul VI.
Albert Lortzing
Heinrich von Kleist
Ludwig Erhard
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